CHANGING VIEWS 2019

Der Künstleraustausch besteht seit 2012 und findet jährlich wechselnd entweder in Krakau oder Düsseldorf statt. In Deutschland ist der „Verein der Düsseldorfer Künstler, gegr. 1844“ der Veranstalter und in Krakau die „Stiftung Transporter Cultury“. Die Ausstellung findet im Juni-Juli in der Halle WERFT 77 im Reisholzer Hafen statt.Die Zusammenkunft von zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus Polen und Deutschland ist eine wahrhaftige Plattform, um neue Ideen zu erschaffen in einer sich rapide verändernden Welt. Jeweils sechs männliche und sechs weibliche Künstlerinnen und Künstler verschiedener Altersgruppen repräsentieren eine durchschnittliche, gesellschaftliche Struktur für die Ausstellung unterschiedlichster Kunstwerke. Darunter Malerei, Video, Skulptur Photographie und Installation. Zum ersten Mal tritt diese Gruppe miteinander in einen Dialog, um die heutige Welt mit den Herausforderungen unserer Zeit wahrzunehmen und in ihrer Arbeit umzusetzen.

CHANGING VIEWS, DÜSSELDORF

Das Konzept stützt sich auf die Frage nach dem sich rapide ändernden, technisch-medialen Weltgeschehen und den daraus resultierenden politischen Weltanschauungen. In derselben Geschwindigkeit gibt es einen Lebenseinstellung – und Wertewandel innerhalb unseres privaten, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Die Ausstellung legt den Fokus auf die Wahrnehmung eines historischen „Change“, bezüglich der Frage, was hat sich verändert und was ist dabei sich zu verändern.

Dies stellt einerseits einen alltäglichen Prozess dar, berauschend hinsichtlich technischer, medizinischer, wissenschaftlicher und multimedialer Erfindungen und Entwicklungen, zeigt sich jedoch auf der anderen Seite durch individuelles oder weltweites rücksichtsloses Handeln und Machtmissbrauch, als Beitrag zum globalen, politischen Ungleichgewicht und führt gleichzeitiger zur Veränderung unserer individuellen Lebenssituation.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Malgorzata Bilunska, Inken Boje, C.U. Frank, Klaus U. Hilsbecher, Emilia Kina, Kamil Kuzko, Hiroyuki Masuyama, Dejan Saric, Justyna Smolen, Michal Sroka, Anna Tatarczyk Bartek Wegrzyn.

Kunstverein Kunst im Hafen e.V., Reisholzer Werftstraße 77, 40589 Düsseldorf / Reisholz
www.kunst-im-hafen.de
Vernissage: 22. Juni um 19 Uhr
Finissage:  14. Juli um 18 Uhr

Öffnungszeiten:
Samstags 14.00 – 20.00 Uhr
Sonntags 12.00 – 18.00 Uhr

Kuratoren: C. U. Frank und Klaus U. Hilsbecher
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SITTart – DREGGJAR / REMAINS OF A STAY

Der Künstleraustausch 2019 mit Island steht und im Mai waren nun die ersten zwei Residenten aus Island zu Gast in Düsseldorf.
Mit mir freuen sich,

ÁSTA VILHELMÍNA GUÐMUNDSDÓTTIR
SOFFÍA SÆMUNDSDÓTTIR

Sie und Ihre Freunde zu einer Ausstellung und am Sonntag zu einem Künstlergespräch in die SITTart einzuladen.

Ausstellung SITTart Schulz-Borowsky

Ausstellung
im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend 2019:

Josef Schulz
Natascha Borowsky

Altered Landscape

Die Eröffnung ist am 8. 3. 2019 von 18 bis 21 Uhr
Am Samstag, den 9. 3. findet um 16 Uhr ein Künstlergespräch statt (Moderation: Michael Kortländer)
Ausstellungsdauer: 8. bis 17. 3. 2019
Öffnungszeiten: Samstags und Sonntags von 15 bis 18 Uhr

Von der Selbstausbeutung in die Altersarmut – Künstler suchen Perspektiven

Der Rat der Künste und der VdDK 1844 laden gemeinsam mit dem Landesbüro für bildende Kunst zur Tagung am 9. Februar 2019, 9.30 bis 16.30 im Stadtmuseum Düsseldorf ein:

Altersarmut wird zunehmend zum Gegenstand der öffentlichen Diskussion und betrifft fast alle gesellschaftlichen Schichten. Dabei sind gerade KünstlerInnen an dieser späten Form des Präkariats exponiert. Existierende Förderprogramme in der Bildenden Kunst konzentrieren sich meistens auf den Karriereanfang; strukturelle Maßnahmen für ältere ProduzentInnen, die nicht am Kunstmarkt teilnehmen, sind nicht vorgesehen. Die AG “Altersarmut / Soziales” des Rats der Künste will auf das Phänomen aufmerksam machen und den Dialog mit der Politik initiieren. Die Tagung kombiniert Vorträge von Fachleuten wie Professor Christoph Butterwegge und Hanne Schweitzer, Diskussionsrunden mit Betroffenen und PolitikerInnen sowie Workshops zur Etablierung langfristiger Strategien zur Bekämpfung von Altersarmut.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Um Anmeldung unter info@rat-der-kuenste.de wird gebeten.

Programm:

9.30: Begrüßung
Dr. Susanne Anna (Direktorin Stadtmuseum Düsseldorf)
Marianne Schirge (Leitung Kulturamt Düsseldorf)
Corina Gertz (Rat der Künste, VDDK)

10-10.45 „Armut in einem reichen Land“
Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Universität zu Köln)

10.45-11.30 „Über die Lage der Künstler*innen im Alter“
Hanne Schweitzer (Büro gegen Altersdiskriminierung)

11.30-13 „Heute jung, morgen arm – Perspektive der deutschen Kunstszene“
Podiumsdiskussion mit
Andreas Bialas MdL (Ausschuss für Kultur und Medien Landtag NRW),
Anita Frei-Krämer (Beiratsmitglied der KSK im Bereich Bildende Künste),
Karl-Heinz Müller (Künstler),
Katharina Schultz (Kunststudentin),
Dr. Alexander Fils (kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf)
Moderation: Dr. Emmanuel Mir (Landesbüro für Bildende Kunst)

13-14 Mittagspause

14-16 Workshops:

Workshop 1: Alternative Finanzierungen, Prof. Dr. Dr. Dr. hc Radermacher (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung)
Die Lösung eines so großen gesellschaftlichen Problems wie der Altersarmut kann kaum individuell erfolgen. Langfristig angelegte Strategien, die Künstler*innen aus der Armutsfalle helfen sollen, müssen finanziert werden. Der Workshop präsentiert alternative Wege der Altersvorsorge.

Workshop 2: Wir gründen eine Wohngenossenschaft, David Matthée (Stiftung Trias)
Ein Weg, der Isolation und Mittellosigkeit im Alter vorzubeugen, besteht in der Sicherung eines Wohn- und Arbeitsraums. Das Modell einer Wohngenossenschaft für Künstler*innen könnte ein erster Schritt in Richtung Autonomie und Schutz sein. Welche juristischen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen dazugehören, wird in diesem Workshop erörtert.

Workshop 3: Öffentlichkeitsarbeit für Kunstinitiativen und Pressure Groups, Hanne Schweitzer (Büro gegen Altersdiskriminierung)
Die prekäre Lage einer alternden Künstlerschaft wird von der Gesellschaft im Allgemeinen und der Politik im Besonderen nicht wahrgenommen. Künstler*innen haben keine Lobby und können nicht auf ihre Probleme aufmerksam machen. In diesem Workshop werden Strategien und Methoden einer effektiven Öffentlichkarbeit präseneitstiert.

16-16.30 Auswertung der Ergebnisse

Mit freundlichen Grüßen,

Corina Gertz und Stefan Schweitzer
(Sprecher des Rats der Künste)

Der Künstleraustausch mit Island 2019 steht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte kurz über den Stand des Projektes Künstleraustausch Island berichten.
Auf meine Umfrage haben sich 42 Interessenten*innen für einen Austausch gemeldet.
Nach einem zähen Start und einer langen Geduldsarbeit bzgl. Beschaffung der Gastateliers liegen nun erfreuliche Ergebnisse vor.

Der Künstleraustausch mit Island 2019 steht!

Das Kulturamt der Stadt Düsseldorf gibt uns zwei Gastateliers für dieses Projekt.
Eine Kollegin stellt zusätzlich im Austausch ihr Atelier zur Verfügung.
Damit haben nun drei Künstlerkollegen*innen die Möglichkeit, im Austausch 2019 nach Island zu reisen.
Nächste Woche werde ich mit der Künstlervereinigung Islands, SIM, die Details, wie Unterkunft, Reisemonat etc. besprechen.
Alle bei mir gemeldeten Interessenten werden für das Auswahlverfahren berücksichtigt und erhalten zeitnah weitere Informationen.
Viele Grüße und weiterhin frohes Schaffen

Thomas Graics