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Der „Verein der Düsseldorfer Künstler zur gegenseitigen Unterstützung und Hilfe“ gehört neben Vereinen aus München und Dresden zu den ältesten Künstlerorganisationen Deutschlands. 
Der 1844 gegründete Verein war zunächst ein überregionaler Darlehens- und Versicherungsverein für Künstler, um Notlagen aufzufangen. Lange bevor es eine gesetzliche Rentenversicherung gab entstand so ein von Künstlern organisierter Vorläufer der heutigen Künstlersozialkasse. Zu den Gründungsmitgliedern unseres Vereins gehörten die Künstler Wilhelm v. Schadow, Oswald Achenbach, Wilhelm Camphausen, Eduard v. Gebhardt, Adolf v. Menzel, Fritz Röber, Alfred Rethel, sowie 182 weitere Künstler.

Der Zusammenschluss war zunächst kein Verein im üblichen Sinne. Ihm wurden am 21. Juni 1851 in Sanssouci von König Friedrich Wilhelm IV. die „Korporationsrechte“ durch königliche Kabinettsordre überreicht. Als „Milde Stiftung“ wurde der VdDK 1886 anerkannt. 
In den Statuten hieß es, in einer verdeutlichenden Formulierung des Jahres 1909: „Der Verein hat den Zweck, die Sicherung und Hebung der geistigen und rechtlichen Interessen seiner Mitglieder zu wahren, sowie im Ausstellungswesen seine Rechte zu vertreten und zu erhalten. „
Eine weitere Zielsetzung des VdDK war es, die Berufsinteressen der Künstler durch die Errichtung einer permanenten Ausstellung zu fördern. Es gelang dem Verein, die Stadt Düsseldorf mit Hilfe von Zuschüssen durch den deutschen Kaiser Wilhelm I. zum Bau einer Kunsthalle zu bewegen.
1881 wurde die Kunsthalle am Grabbeplatz, 37 Jahre nach der Gründung des Vereins, ihrer Bestimmung übergeben. Die Kunsthalle veranstaltete in den folgenden 25 Jahren 250 Ausstellungen mit Teilnehmern aus allen Teilen des Deutschen Reiches und des europäischen Auslands.

Im Jahr 1900 gründeten die Mitglieder des VdDK zusätzlich den „Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e. V.“. Der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. (VzVvK) errichtete mit eigenen Mitteln und durch die Ausgabe von Anteilscheinen den Kunstpalast am Rheinufer auf der Golzheimer Insel, damals ein Grundstück der Stadtgemeinde Düsseldorf. Im Jahre 1905 erhielten alle Anteilszeichner aus den Gewinnen der bis dahin durchgeführten Ausstellungen ihre Gelder zurück. Durch Beschlüsse des Stadtrats der Stadt Düsseldorf vom 21.02.1899 und vom 19.09.1917 wurde dem Verein das Vorrecht eingeräumt, jederzeit Kunstausstellungen in diesem Gebäude zu veranstalten. Andere Nutzer hätten vor diesem Vorrecht zurückzustehen.

1947 wurde die Vereinstätigkeit des VdDK wiederbelebt. Durch die engagierte Arbeit des Vorsitzenden Bernhard Gauer, sowie des Malers Lorenz Bösken, des Architekten Carl Krieger und des Geschäftsführers Udo Stobbe, konnten die alten Zielsetzungen wieder vorangetrieben werden. Von 1948–1970 veranstaltete der VdDK anfangs in der Kunsthalle seine „Weihnachtsverkaufausstellung“, später die erfolgreiche „Winterausstellung der Bildenden Künstler“ im Kunstpalast.

In den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Aktivitäten des Vereins der Düsseldorfer Künstler und der Vereins zur Veranstaltung von Kunstausstellungen unter dem Vorsitz des Maler Günther Cremers zusammengeführt und gemeinsam organisiert.

Voraussetzung für die Mitgliedschaft als Künstler im VdDK ist auch immer die Mitgliedschaft im VzVvK. In der Mitliederversammlung vom 14. November 2014 wählten die Mitglieder unter dem Vorsitz des Bildhauers Michael Kortländer wieder einen (fast) identischen Vorstand für beide Vereine.

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